Jahresbericht 2009

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Zu Beginn des Jahres 2009 hatten wir 17 Mitglieder, 14 Jungen und 3 Mädchen.

Obwohl die Jugendfeuerwehren im Landesschnitt mit sinkenden Mitgliederzahlen zu kämpfen haben, hat sich die Mitgliederzahl bei uns auf 22 erhöht. Zurzeit haben wir 22 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr Hüll, 17 Jungen und 7 Mädchen.

Die Namen sind: (Extra Liste)

 

Während des vergangenen Jahres leisteten die Mitglieder und Betreuer 509 Gruppenstunden.

Werden die Gruppenstunden in Einzelstunden umgerechnet, so haben die Mitglieder und Betreuer 7.864 Einzelstunden geleistet.

Davon leisteten die Betreuer 1.451 Stunden.

 

Die normalen Dienste verliefen sehr abwechslungsreich:

In der allgemeinen Jugendarbeit stand das Schwimmen, das Üben von Theaterstücken für die Weihnachtsfeier, Film, Sport in der Halle, das Schlittschuhlaufen in Harsefeld, Spiele sowie vieles andere auf dem Programm.

Während der Feuerwehrtechnik lernten die Jugendlichen in Theorie und Praxis den Umgang mit dem Gerät, führten Übungen mit Gabe von Wasser durch, lernten richtig Funken, übten sich in Erster Hilfe, wurden in den Themen Verbrennen und Löschen weitergebildet, übernachteten im Gerätehaus und führten eine jugendgerechte Einsatzübung durch.

 

Im letzten Jahr standen aber wieder besondere Highlights auf dem Dienstplan. Ein besonderes Abenteuer erlebten wir im Frühjahr im Aschhorner Moor. An einem Wochenende halfen wir dabei die Stege im Bereich der Moorbahn zu erneuern. Dabei konnten wir in der Moorhütte schlafen und das Arbeitsgerät mit der Moorbahn transportieren. Viele Jugendliche wurden dabei zu echten Lokführern. So ganz nebenbei lernten wir einiges über die Entwicklung und Renaturierung des Moores. Im Bereich Umwelt standen jedoch auch die Reinigung von Nistkästen und die alljährliche Wildmüllsammlung, die wir, zusammen mit der Einsatzabteilung durchführen, auf dem Programm.

Weiterhin, bosselten wir in Bützfleth, schwammen im Solomio, fuhren auf der Schwinge mit Kanus, liefen Wasserski in Neuhaus und besichtigten die Atemschutzstrecke in Stade. Als besondere Fahrten möchte ich die Besichtigung der Hamburger Flughafenfeuerwehr, der HSH-Arena, der Berufsfeuerwehr Bremerhaven, der Aussichtsplattform in Bremerhaven und des Klimahauses erwähnen. Im Klimahaus konnten sich die Jugendlichen in ansprechender und spannender Weise weiterbilden und vieles unbekannte in den Klimazonen erforschen.

In den Sommerferien zelteten wir, zusammen mit der Kreisjugendfeuerwehr, in Dorum. Auf dem Programm standen nicht nur die Lagerspiele, Wasserschlachten und das toben im Watt sondern auch eine Fahrt nach Bremerhaven und vor allem die Festveranstaltung zur Anerkennung des Wattenmeeres als UNESCO-Weltnaturerbe. Die feierliche Übergabe wurde, begleitet von Fernseh sowie Radiosendern und diversen Tageszeitungen, von der Kreisjugendfeuerwehre Stade organisiert. Mit den 500 Teilnehmern bildeten wir vor den Kameras den lebendigen Schriftzug UNESCO und übergaben dadurch das Watt.

 

Während des gesamten Jahres halfen wir bei den Jubiläumsversantaltungen der Feuerwehr zum 75 jährigen Jubiläum der Feuerwehr und des 35 jährigen Jubiläums der Jugendfeuerwehr. Dazu gehörten die Hilfe bei den Wettbewerben, beim Feuerwehrmarsch und bei vielen anderen Gelegenheiten.

 

Den Jahresabschluss bildete wieder die alljährliche Weihnachtsfeier, bei der wir unterstützt von der Kindertanzgruppe und den Ohrwürmern, das Jahr bei Sketchen und Musik ausklingen ließen.